Krankheiten an Obstbäumen vorbeugen

Das Pilzgewebe des Apfelmehltaus überwintert in Knospen zwischen deren Schuppen. Diese Knospen und betroffenen Triebe erscheinen matt und kraftlos und sind dadurch oft im Winter schon erkennbar. Werden sie konsequent herausgeschnitten, auch beim Austrieb befallene Blätter, erübrigen sich später in der Regel aufwändige Behandlungen mit Chemikalien.

Pflege im Dezember und Januar

Im Garten achten wir darauf, dass sich kein Zweig unter Schneelasten zu sehr biegen muss und schütteln bei Bedarf. Zu lange Rosentriebe werden mässig zurück geschnitten . Lass Sie aber noch gut einen halben Meter stehen, so dass starke Fröste die Rose nicht gleich zerstören können. Ganz zurück geschnitten wird dann im Frühjahr. Wenn du einen Teich hast, achte darauf, dass immer ein Belüftungsloch offen ist. Sonst können Faulgase nicht abziehen. Dazu lass zum Beispiel ein Bündel Binsen mit eingefrieren oder setze immer wieder einen heißen Topf auf die Eisdecke um ein Loch hinein zu schmelzen. (Es gibt natürlich auch entsprechende Spezialgeräte). Sollte der Rasen noch zu lang sein, schneiden wir ihn (bei milder Witterung) ein letztes Mal. Zu lange Gräser knicken in gefrorenem Zustand durch den Schnee um. Vergesse nicht, Immergrüne bei frostfreiem Boden zu wässern. Wenn es nicht zu kalt ist, kann man jetzt alte, kahl gewordene Hecken „Auf den Stock setzen“ also radikal zurückschneiden, damit sich im Frühjahr ein kräftiger Neuaustrieb bilden kann.

Zwiebelblumen

Wer Blumenzwiebeln zum Vortreiben in Töpfe gepflanzt und im kühlen Keller oder der Garage aufgestellt hat, sollte jetzt regelmäßig ihren Entwicklungsstand prüfen. Wenn die durch die Dunkelheit noch blassen Triebe erscheinen, können die Töpfe ins Warme geholt werden.

Gegen Motten im Kleider- und Wäscheschrank:
Wer jetzt noch ein paar Quitten übrig hat, lege diese zwischen die Wäsche. Deren Duft vertreibt die “lästigen Tiere.“